Kinder sind kein Sexspielzeug

Gemeinsam mit der Polizei Missbrauch verhindern!

Ende 2011 durften wir uns im Rahmen des Etatpitchs zum ersten Mal mit diesem brisanten und schwierigen Thema auseinandersetzen: Sexueller Missbrauch von Kindern. Es folgte ein langer strategischer Prozess, in welchem wir gemeinsam mit dem Kunden die verschiedensten Fragen und Problemstellungen diskutierten: Wer ist die richtige Zielgruppe, um diesem Thema präventiv zu begegnen? Wie stark darf die Bild- und Sprachwelt der Kampagne sein, um wahrgenommen zu werden und doch nicht zu weit zu gehen? Wie können Opferinteressen gewahrt und potentielle Opfer geschützt werden? Welche Kernaussagen sollten vermittelt werden? Welche Kommunikationsinstrumente sind geeignet, um die anvisierte Zielgruppe tatsächlich zu erreichen? Wie kann eine langfristige Strategie aussehen?

Nach einer langen konzeptionellen Phase konnten wir uns schließlich Ende 2012 an die finale Gestaltung der Kampagne und die Adaption auf die einzelnen Medien machen. Heraus kam dabei eine subtile Bild-Textkombination, die auf den ersten Blick zwar freundlich aber dennoch fehlerhaft wirkt. Bei näherer Betrachtung wir die vermeidlich harmlose Situation aufgelöst und überrascht den Betrachter durch ungeschönte Direktheit.

Eine Pressekonferenz im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin sowie eine Anzeigen-Kampagne in regionalen BILD-Ausgaben läuteten den Start der langfristigen Kampagne ein. Eine fundierte Broschüre sowie die Kampagnenwebsite erlauben der Zielgruppe, sich umfassend, anonym und schnell über das Thema zu informieren. Die enge Kooperation mit Opferberatungen und der reflektierte Blick des ProPK, auf die eigene Arbeit, schaffen einen deutlichen Mehrwert für die Bevölkerung.

Wir freuen uns sehr, dass das ProPK bereit war, mit uns gemeinsam dieses brisante Thema anzugehen und wir sind stolz, eine solch klare, eigenständige und unverwechselbare Bild- und Textsprache entwickelt zu haben.