Die Polizei räumt auf

Relaunch der Standard-Medien des ProPK

Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes hat zum Ziel, die örtlichen Polizeidienststellen durch Präventionsmedien zu unterstützen und somit Hilfestellungen für diverse Deliktsfelder zu bieten. Für die schnelle Informationsaufnahme gibt es Faltblätter, für Bürgerinnen und Bürger, die sich detailliert über ein Thema informieren möchten, bietet das ProPK Broschüren im Format Din A5 an und für Fachzielgruppen wie Pädagogen oder Präventionsbeamte gibt es Din A4 Medien, die im Detail zielgruppenspezifisch informieren. Damit die diversen Medien die Marke „ProPK“ stärken und fördern, ist es unumgänglich ein einheitliches Design zu haben und dieses konsequent umzusetzen.

Um den aktuellen Marktgegebenheiten zu entsprechen muss das alte Design überarbeitet werden – dieses wurde zuletzt vor mehr als zehn Jahren angepasst. Dabei sehen wir uns mit mehreren Herausforderungen konfrontiert: Der umfangreiche Medienbestand wird deliktsabhängig in sehr unterschiedlichen Intervallen aktualisiert, weshalb über einen sehr langen Zeitraum alte und neue Designs auf dem Markt verfügbar sein werden. Die Deliktsfarben sind vorgegeben und dürfen nicht überarbeitet werden. Die besonderen Anforderungen an die diversen Medien müssen berücksichtigt werden – so werden die A4-Medien beispielsweise als Arbeitsmedien verwendet, weshalb diese ausreichend Platz für Kommentare vorsehen müssen. Aufgrund der zum Teil sehr umfangreichen Inhalte müssen Elemente zur Leseführung entwickelt werden.

Das neue Design setzt einen noch stärkeren Fokus auf die Deliktsfarben, wodurch Präventionsbeamte sofort erkennen können, welchem Deliktsbereich das Medium zuzuordnen ist. Künftig werden alle Titelbilder in Farbe abgebildet – die Medien wirken dadurch moderner als mit den bisherigen schwarz/weiß-Abbildungen. Eine neue Papierwahl unterstützt zudem den zeitgemäßen Look. Der Aufbau im Inneren ist individuell den Formaten (Din A5, Din A4, Din lang) angepasst, ohne dabei die Zusammengehörigkeit der Medien zu verlieren. Einheitliche Elemente wie der Umgang mit Schrift, Spaltenbreiten, Überschriften oder Kapiteltrennern schaffen optische Parallelen.

Auch den Vergleich mit den „alten“ Medien braucht das neue Design nicht zu scheuen: Die Zusammengehörigkeit ist klar erkennbar – das neue Layout wirkt wie der erwachsene Bruder der bewährten Designs. So können sowohl die alten als auch die neuen Medien im Bestand optimal präsentiert werden.

In Zukunft liegt ein hartes Stück Arbeit vor uns: Alle Medien werden im neuen Look nachproduziert. Doch wir finden, es lohnt sich!